Warum Amerikaner die "gute" Wirtschaft hassen 25.06.2026

Die US-Wirtschaft sendet widersprüchliche Signale: Kennzahlen wie das BIP und die Arbeitslosigkeit wirken gesund, doch die öffentliche Meinung zur wirtschaftlichen Lage befindet sich auf einem historischen Tiefstand. Dieser Widerspruch, so eine neue von den Demokraten geführte Analyse, rührt nicht von der allgemeinen Inflation her, sondern von den stark steigenden und unberechenbaren Kosten für Güter, die den Alltag der Amerikaner dominieren – Lebensmittel, Benzin und Gesundheitsversorgung. Das "Kitchen Table Project", geleitet von der ehemaligen Biden-Beraterin Lael Brainard und dem früheren CFPB-Chef Rohit Chopra, zielt darauf ab, diese Belastungen zu quantifizieren und gezielte politische Maßnahmen zu entwickeln. Ihre Umfrage und Modellierung einer vierköpfigen Familie mit mittlerem Einkommen zeigen, dass selbst bei verlangsamter Gesamtinflation die Preise für häufig gekaufte Waren unerschwinglicher geworden sind und Gehaltserhöhungen sowie Steuersenkungen übertreffen.















