Warum der Iran so anders ist – und weshalb das seine Stärke ausmacht 09.03.2026

Der Iran nimmt in der muslimischen Welt eine einzigartige Stellung ein, die tief in seiner imperialen Vergangenheit und der Bewahrung seiner Sprache und Kultur nach der arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert verwurzelt ist. Die Geschichte des Landes ist geprägt von der Ankunft indoeuropäischer Einwanderer um 1000 v. Chr., der Lehre Zarathustras und der Gründung des Achämenidenreichs, des ersten Weltreichs, das eine neue Form der Herrschaft etablierte, indem es den Unterworfenen Glauben und Eliten überließ. Spätere Dynastien wie die Sasaniden knüpften an diese Traditionen an und führten Kriege gegen Rom. Nach dem Zusammenbruch des Sasanidenreichs trugen die arabische Expansion und die Einführung des Islams zur Identitätsfindung Irans bei, insbesondere durch die Entwicklung der Schia, die aus der Anhänglichkeit an Ali und der Erfahrung von Leid und Märtyrertum entstand. Die Safawiden machten im Jahr 1501 die Zwölfer-Schia zur Staatsreligion und festigten so die Verbindung zwischen Schia und Iran, die bis heute prägend ist und zur Widerstandsfähigkeit der Islamischen Republik beiträgt.














