Warum einige afrikanische Nationen US-Hilfsgelder unter Trump ablehnen 07.07.2026

Nach der Auflösung der United States Agency for International Development (USAID) durch die Trump-Administration stellt die US-Regierung nun Gesundheitshilfen in Milliardenhöhe unter neuen Bedingungen bereit, was auf Widerstand in einigen Ländern stößt. Die neuen Abkommen fordern von den Empfängerländern höhere eigene Gesundheitsausgaben und eine bevorzugte Beschaffung von Medikamenten und Produkten US-amerikanischer Medizintechnikunternehmen. Kenia hat ein Abkommen über 2,5 Milliarden US-Dollar unterzeichnet, sieht sich jedoch mit Klagen von Aktivisten wegen Verzögerungen konfrontiert. Sambia lehnte die Unterzeichnung ab, da die USA die Gesundheitshilfe an Vereinbarungen über kritische Mineralien knüpfen wollen. Ghana und Simbabwe äußerten zudem Bedenken hinsichtlich des Schutzes biologischer Ressourcen wie Patientendaten und Pathogenen, falls diese von den USA erfasst werden. Die USA haben zudem den vollständigen Rückzug aus dem HIV/AIDS-Programm in Südafrika angekündigt, da das Land bestimmte politische Anforderungen nicht erfüllt hat. Während die Demokratische Republik Kongo das neue Abkommen akzeptiert hat, warnen humanitäre Helfer, dass die Kürzungen der US-Hilfen die Kapazitäten zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie massiv geschwächt haben. Kritiker bemängeln, dass dieser bilaterale Ansatz die grenzüberschreitende Natur globaler Gesundheitsprobleme ignoriere.













