Warum Kreatin plötzlich mit weniger Krebsfällen verbunden wird 13.03.2026

Kreatin, ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, das auf sozialen Medien als Wundermittel für Muskeln, Gehirn und sogar zur Krankheitsprävention beworben wird, ist Gegenstand wissenschaftlicher Debatten. Eine US-amerikanische Analyse von Daten aus 2007-2018, die 25.879 Erwachsene umfasste, deutete auf einen statistisch messbaren, aber kleinen Zusammenhang zwischen höherer Kreatinaufnahme über die Ernährung und selteneren Krebsdiagnosen hin. Forscher warnen jedoch, dass diese Beobachtungsstudie keine Ursache-Wirkung-Beziehung beweisen kann und weitere Untersuchungen, die auch Nahrungsergänzungsmittel einbeziehen und potenzielle Ernährungsumstellungen nach Krebsdiagnosen berücksichtigen, notwendig sind, bevor gesundheitliche Empfehlungen abgeleitet werden können. Der wissenschaftlich gesicherte Nutzen von Kreatin liegt primär im Sport zur Steigerung der Kraftleistung bei kurzen, intensiven Belastungen.















