Warum so viele britische Premierminister scheitern 22.06.2026

Der Rücktritt von Keir Starmer am Montagmorgen markiert einen weiteren Wechsel an der Spitze der britischen Regierung. Anders als noch bei Margaret Thatchers Rücktritt 1990, der Schockwellen auslöste, ist ein solcher Führungswechsel inzwischen fast Routine geworden. Seit 2014 hatten die Briten sechs Premierminister – mit Starmer bald den siebten. Der Labour-Politiker hatte vor zwei Jahren einen gefeierten Wahlsieg errungen, musste aber zunehmend mit Unmut in der eigenen Fraktion und den wirtschaftlichen sowie politischen Folgen des Brexits kämpfen. Diese Faktoren machten ihm das Amt schwer und führten letztlich zu seinem Rückzug.

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