Warum viele Menschen immer noch zögern 03.03.2026

Eine neue Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) unter über 5.400 Personen in Deutschland zeigt ein widersprüchliches Bild zur Impfbereitschaft. Während die Mehrheit der Befragten Infektionskrankheiten als Risiko und Impfungen als Schutzmaßnahme positiv bewertet, bestehen weiterhin Unsicherheiten und eine Anfälligkeit für widerlegte Mythen wie die Verbindung von Impfungen zu Autismus oder Allergien. Trotz grundsätzlich positiver Haltung werden Impflücken, insbesondere bei der Covid-19- und Grippeimpfung, kritisch gesehen, da das SARS-CoV-2-Virus weiterhin zirkuliert und schwere Verläufe sowie Langzeitfolgen durch Impfungen reduziert werden können. Die Studie betont, dass die Bevölkerung nicht grundsätzlich impfkritisch ist, sondern sich in einem Spannungsfeld zwischen Zustimmung und Verunsicherung befindet, was zu verbesserungswürdigen Impfquoten führt, insbesondere bei Erwachsenen, Schwangeren und Menschen mit Vorerkrankungen.














