Warum vielen Rentnern kaum noch Geld zum Leben bleibt 18.03.2026

Immer mehr Rentner in Deutschland sehen sich mit existenziellen finanziellen Problemen konfrontiert, da die Beiträge zur privaten Krankenversicherung (PKV) einen erheblichen Teil ihrer Rente aufzehren. Laut Bundesregierung rutschen rund 1,1 Millionen Rentner allein wegen dieser Kosten unter die Armutsgrenze, wobei jeder fünfte Rentner als armutsgefährdet gilt. Viele Betroffene, insbesondere ehemalige Selbstständige, die bewusst in die PKV wechselten, finden sich im Alter in einer ausweglosen Situation wieder, da ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ab einem Alter von 55 Jahren in der Regel nicht mehr möglich ist. Steigende Kosten im stationären Bereich und in der Pflege verschärfen die Lage zusätzlich, was zu Beitragserhöhungen führt und die finanzielle Belastung für Rentner mit geringen Bezügen dramatisch erhöht.














