Was das neue Stromgesetz schaffen soll 11.06.2026

Die österreichische Regierung hat sich mit den Grünen auf einen Kompromiss zum Erneuerbaren Ausbau Beschleunigungsgesetz (EABG) geeinigt, das Genehmigungsverfahren für Energiewende-Projekte durch ein zentrales "One-Stop-Shop"-Verfahren und Digitalisierung beschleunigen soll. Das Gesetz verankert erstmals verbindliche Ausbauziele für erneuerbare Energien, die auf die Bundesländer verteilt werden, und führt ein "überragendes öffentliches Interesse" ein, um Vorrang für Ökostromprojekte zu schaffen. Die Grünen konnten die Ausbauziele für 2030 auf 30 TWh und ein neues Ziel von 40 TWh bis 2035 durchsetzen und schützten Naturschutzbelange, indem bestimmte Flussgebiete von vereinfachten Verfahren ausgenommen sind. Sollten Bundesländer ihre Ausbauziele verfehlen, drohen finanzielle Sanktionen und ab 2029 ein gesetzliches Eingriffsrecht des Energieministers.














