Was Eltern vor der Grundschule tun, entscheidet über den Erfolg ihrer Kinder 29.03.2026

Eine Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) aus dem März 2026, die auf Erkenntnissen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) von 2024 aufbaut, beleuchtet, wie die soziale Herkunft den Bildungsweg von Kindern in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Bereits im Kleinkindalter zeigen sich deutliche Unterschiede in sprachlichen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten, die sich bis zum Schuleintritt mit etwa sieben Jahren verstärken und danach stabil bleiben. Experten wie Professor Kai Maaz betonen, dass Aktivitäten wie Vorlesen und Singen entscheidend für die Entwicklung von Vorläuferkompetenzen sind und dass familiäre Risikolagen wie geringe Elternqualifikation, Arbeitslosigkeit und Armut fast jedes dritte minderjährige Kind im Jahr 2022 betrafen. Um Bildungsungleichheiten entgegenzuwirken, wird die Bedeutung früher Bildungseinrichtungen wie Kitas hervorgehoben, da diese Familien erreichen können, bevor es in der Schule zu spät ist.














