US-Außenminister Marco Rubio hat ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj der Lüge bezichtigt, indem er dessen Darstellung der US-Position zu den Ukraine-Verhandlungen zurückwies. Selenskyj hatte behauptet, die USA bestünden auf einer Abtretung des gesamten ostukrainischen Donbass an Russland als Bedingung für Sicherheitsgarantien. Rubio erklärte stattdessen, Sicherheitsgarantien würden erst nach Kriegsende wirksam und seien nicht an Gebietsabtretungen geknüpft. Er ließ zudem offen, dass die USA gelieferte Rüstungsgüter für eigene Zwecke umleiten könnten, falls nötig. Diese Auseinandersetzung findet vor dem Hintergrund stockender Friedensverhandlungen statt, bei denen Russland die Abtretung von Territorien fordert, was die Ukraine strikt ablehnt.