Wegen Benehmen von Touristen – Ort in beliebtem Urlaubsland beendet besondere Tradition 13.02.2026

Die japanische Stadt Fujiyoshida, bekannt für den Blick auf den Mount Fuji und die Kirschblüten, hat ihr zehn Jahre altes Kirschblütenfest für 2026 abgesagt. Grund dafür sind die negativen Auswirkungen des Massentourismus, darunter Müll, Vandalismus und die Nutzung privater Gärten als Toiletten durch Touristen. Bürgermeister Shigeru Horiuchi erklärte, die Entscheidung diene dem Schutz der Würde und des Lebensumfelds der Bürger, da der Berg Fuji für sie mehr als nur eine Touristenattraktion sei. Der Arakurayama-Sengen-Park bleibt während der Kirschblüte geöffnet, aber das offizielle Festival findet nicht statt. Fujiyoshida strebt nachhaltige Strukturen an, um Tourismus und Alltag zu vereinbaren, während Japan insgesamt trotz ähnlicher Probleme in anderen Orten wie Kyoto weiterhin auf steigende Touristenzahlen setzt und bis 2030 60 Millionen Besucher anstrebt.














