Wegen Trump: Starmer sucht Nähe zu Europa 10.04.2026

Der britische Premierminister Sir Keir Starmer positioniert das Vereinigte Königreich neu, indem er sich von den Vereinigten Staaten ab- und der Europäischen Union zuwendet. Während einer Reise am Persischen Golf betonte Starmer die Notwendigkeit wirtschaftlicher und militärischer Widerstandsfähigkeit Großbritanniens und kündigte an, dass dies zu einem „stärkeren Europa“ beitragen werde. Er kritisierte die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als rechtlich unbegründet und planlos, hob aber gleichzeitig die britische Beteiligung an der Abwehr iranischer Gegenangriffe hervor. Starmer demonstrierte jedoch auch eine fortlaufende Verbindung zu Donald Trump, mit dem er über die Gewährleistung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus sprach. In einem Gastbeitrag verband Starmer die aktuelle Energiekrise mit globalen wirtschaftlichen Erschütterungen und plädierte für eine stärkere Unabhängigkeit Großbritanniens bei der Energieerzeugung, militärische Stärke und politische Vernetzung mit verlässlichen Verbündeten, insbesondere der EU, um Stabilität zu gewährleisten und die Auswirkungen von Ereignissen wie denen Trumps oder Putins zu mildern.














