Wegen Veranstaltung über die Unterdrückung der Uiguren: Chinas Botschaft setzt TU Berlin unter Druck 21.05.2026

Die chinesische Botschaft in Deutschland hat die TU Berlin aufgefordert, eine geplante studentische Diskussionsveranstaltung über die Unterdrückung der Uiguren abzusagen. Die Veranstaltung, die von der Organisation „Students for Uyghurs Berlin“ und dem Asta der Universität organisiert wurde, sollte sich mit der Inhaftierung und Zwangsarbeit von bis zu einer Million Menschen in der chinesischen Region Xinjiang (auch Ostturkestan genannt) befassen. Trotz zweier Briefe der Botschaft und einer Vereinigung chinesischer Studierender, die eine Absage forderten, bestätigte die Universität, dass die Veranstaltung stattfinden werde. Experten sehen in dem Vorgehen der Botschaft eine Form der transnationalen Repression, die darauf abzielt, Kritiker einzuschüchtern und die Meinungsfreiheit zu beeinträchtigen, selbst im Ausland.













