Weitere Baugenehmigungen Kritik an Israels Siedlungsplänen im Westjordanland 09.02.2026

Das israelische Sicherheitskabinett hat am Sonntag neue Siedlungspläne im besetzten Westjordanland gebilligt, die heftige internationale Kritik hervorrufen. Diese Maßnahmen erlauben jüdischen Israelis den Kauf von Land und die Erteilung von Baugenehmigungen für Siedlungen in palästinensischen Städten wie Hebron durch Israel, was von der EU als Schritt in die falsche Richtung und als Widerspruch zu den Osloer Abkommen bezeichnet wird. Rechtsextreme wie Finanzminister Bezalel Smotrich sehen darin eine Vertiefung der israelischen Präsenz und eine Beerdigung der Idee eines palästinensischen Staates. Palästinenservertreter und acht mehrheitlich muslimische Länder, darunter Saudi-Arabien, kritisierten die Pläne scharf und warfen Israel vor, eine neue Realität zur Beschleunigung der illegalen Annexion und Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung schaffen zu wollen.













