Wende in Kriminalfall: Kinderzeichnungen sollen Hinweis liefern – Anwalt mit völlig neuer These 26.03.2026

Der spektakuläre Mordfall an den Schwestern Melanie und Karola Weimar im Jahr 1986 in Philippsthal, der Deutschland schockierte und zur lebenslangen Haftstrafe für die Mutter führte, könnte eine dramatische Wende erfahren. Der Anwalt Dr. Gerhard Strate hat am 17. März 2026 beim Landgericht Darmstadt die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt und eine neue These aufgestellt: Er verdächtigt den damaligen Schwager der Mutter, einen US-Amerikaner, der im selben Haus lebte und später in den USA wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde. Strate stützt seine These unter anderem auf Kinderzeichnungen der Opfer, die zwei Monate vor der Tat entstanden und düstere, angsterfüllte Darstellungen mit phallusartigen Gliedmaßen und sexuellen Bezügen enthalten, was auf ein tatsächliches Geschehen hindeute.















