Weniger Geld für private Anlagen Reiche erwägt Einschnitte bei der Solarförderung 26.02.2026

Das Bundeswirtschaftsministerium unter Katherina Reiche plant eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die signifikante Einschnitte bei der Solarförderung für private Anlagen vorsieht. Laut einem Arbeitsentwurf soll die Förderung für neue Solaranlagen bis 25 Kilowatt Leistung eingestellt werden, da diese aufgrund gesunkener Kosten oft bereits ohne zusätzliche Unterstützung wirtschaftlich seien, insbesondere bei hohem Eigenverbrauch. Für bestehende Anlagen soll Bestandsschutz gelten. Zukünftig soll die Einspeisevergütung komplizierter werden, mit einer Pflicht zur Direktvermarktung über eine Strombörse und einer Begrenzung der einspeisbaren Strommenge auf die Hälfte. Zudem könnte die Installation eines smarten Stromzählers für Anlagen bis sieben Kilowatt verpflichtend werden, was Kosten verursacht. Der Bundesverband Solarwirtschaft und die Grünen im Bundestag kritisieren die Pläne scharf und befürchten ein Erliegen der Bürger-Energiewende sowie eine bewusste Sabotage der Solarenergie.













