Das Öffentlichkeitsgesetz (BGÖ) von 2006 soll in der Schweiz für Transparenz im Bund sorgen, doch laut Martin Stoll, Geschäftsführer von Öffentlichkeitsgesetz.ch, greift der Staatsapparat bei politisch brisanten Themen weiterhin zu Verschleierungstaktiken. Er kritisiert, dass die Behörden sich oft stur stellen, was dazu führt, dass das Gesetz ins Leere läuft und Systemfehler nicht aufgedeckt werden. Dies untergräbt die Legitimität und das Vertrauen, da wesentliche Informationen unter Verschluss gehalten werden, anstatt sie transparent zu machen. Die von ihm genannte Bundesrätin Karin Keller-Sutter wird hierbei explizit erwähnt.