Wer die AfD als „gesichert rechtsextrem“ einstufen will, muss es sich quälend schwer machen 12.03.2026

Die Einstufung der AfD als rechtsextrem ist eine komplexe und folgenschwere Entscheidung, wie der Fall des NRW-Landesverbandes zeigt, der derzeit nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Martin Vincentz, der Landesvorsitzende in NRW, kämpft darum, den Einfluss radikalerer Kräfte innerhalb seiner Partei zu begrenzen, um diesen Status zu wahren. Während die Bundes-AfD und 14 Landesverbände als rechtsextrem eingestuft oder beobachtet werden, gilt die NRW-AfD als vergleichsweise gemäßigter. Das Verwaltungsgericht Köln lehnte kürzlich die Einstufung der gesamten AfD als gesichert rechtsextrem ab, was die Schwierigkeit solcher Entscheidungen unterstreicht. Dennoch wächst der Druck auf den NRW-Verfassungsschutz und Innenminister Reul, die NRW-AfD angesichts der zunehmenden Radikalisierung und der Beobachtung anderer Landesverbände ebenfalls zu beobachten, insbesondere vor der Landtagswahl 2027. Eine schlecht begründete Einstufung könnte das Vertrauen in den Staat schwächen, während eine klare und unangreifbare Beweislage eine Beobachtung rechtfertigen würde.














