Wer nach diesem Stichjahr geboren wurde, bekommt später deutlich weniger Rente 10.04.2026

Das deutsche Rentensystem benachteiligt bestimmte Geburtsjahrgänge erheblich, insbesondere die ab 1964 Geborenen, die die volle Regelaltersgrenze von 67 Jahren tragen und frühestens 2031 abschlagsfrei in Rente gehen können. Diese Generationen sind von mehreren Rentenreformen und demografischen Veränderungen betroffen, die zu einem ungünstigeren Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern führen (von etwa 6:1 Anfang der 1960er Jahre auf prognostizierte 1,3:1 bis 2050). Das Rentenniveau, das die Teilhabe an der Lohnentwicklung misst, liegt aktuell bei 48 Prozent und wurde durch das Rentenpaket II bis 2039 gesetzlich gesichert, um ein Absinken zu verhindern. Frauen, insbesondere zwischen 1955 und 1970 geboren, leiden zusätzlich unter Lücken in der Rente aufgrund von Teilzeit- und Minijobs sowie Erziehungszeiten, was zu einer erheblichen Einkommenslücke im Alter führt.














