„Werden ein deutliches bürgerlich-konservatives Profil zeigen“ 09.03.2026

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) zieht nach der Niederlage von Manuel Hagel in Baden-Württemberg die Lehre, dass Spitzenkandidaten im Wahlkampf entscheidend sind und man auch mal "anecken" müsse, um wahrgenommen zu werden. Er kündigt an, dass sein eigener Wahlkampf in Sachsen-Anhalt stark auf ihn zugeschnitten sein wird und er ein deutliches bürgerlich-konservatives Profil zeigen werde, auch wenn dies auf Widerstand stoße, wie bei seiner Forderung nach einer Reform des europäischen Zertifikatehandels. Schulze betont, dass Landtagswahlen landesspezifisch entschieden werden, aber die Bewertung der Bundesregierung immer eine Rolle spiele. Er teilt nicht die Meinung, dass die Niederlage in Baden-Württemberg negative Auswirkungen auf die Wahl in Sachsen-Anhalt haben könnte, und sieht die AfD in Baden-Württemberg schwächer als prognostiziert.














