Westen vermacht mehr als Osten: Ostbeauftragte will Erbschaftsgefälle ausgleichen 12.02.2026

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, kritisiert ein erhebliches Erbschaftsgefälle zwischen Ost- und Westdeutschland, das auf unterschiedliche Nettovermögen zurückzuführen ist. Laut einer Sprecherin erhalten Personen in ostdeutschen Bundesländern seltener und geringere Schenkungen und Erbschaften als im Westen. Im Jahr 2023 betrug das durchschnittliche Nettovermögen in Ostdeutschland 170.100 Euro, während es in Westdeutschland 364.900 Euro erreichte. Die durchschnittliche Erbschaftshöhe lag im Westen bei 92.000 Euro und im Osten bei 52.000 Euro. Kaiser fordert eine Reform der Erbschaftsteuer, um große Vermögen gerechter zu besteuern und Schlupflöcher zu schließen, damit die Einnahmen in Bildung und Wohnungsbau fließen und eine solidarische Angleichung der Steuereinnahmen zwischen den Regionen erreicht wird.














