Grenzkontrollen in Bulgarien Prinzip "Kohle, durchwinken, Kohle, durchwinken" 30.06.2026

Der ehemalige Direktor der bulgarischen Lebensmittelkontrollbehörde, Angel Mawrowski, hat die Machenschaften am Grenzübergang Kapitan Andreewo zur Türkei öffentlich gemacht. Seit 2011 sei die Grenzkontrolle an eine private Firma vergeben worden, die nachweislich mit der organisierten Kriminalität verflochten sei. Lkw-Fahrer müssten zwischen 350 und 700 Euro pro Fahrzeug zahlen, um ohne tatsächliche Laboruntersuchungen passieren zu können. Die angeblich geprüften Dokumente seien gefälscht, wie der bulgarische Paprikahändler Georgi Wassilew berichtet. Pro Tag passieren rund 2.000 Lkw den Grenzübergang – ein Geschäft mit potenziell einer Million Euro pro Tag.

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