WHO: Europäer müssen besser vor Hitze geschützt werden 10.06.2026

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert angesichts der rasanten Erwärmung Europas zu besseren Hitzeschutzmaßnahmen auf. WHO-Regionaldirektor Hans Kluge betonte, dass der Kontinent schneller erwärmt wird als jeder andere und dies bereits über 200.000 Menschenleben in den letzten vier Jahren gefordert habe. Auf dem deutschen Hitzeaktionstag in Berlin wurden mit Bundesumweltminister Carsten Schneider und Gesundheitssenatorin Ina Czyborra konkrete Schritte vorgestellt, die sich insbesondere an ältere und gefährdete Personen richten. Kluge hob hervor, dass die Instrumente zur Vermeidung von hitzebedingten Todesfällen vorhanden seien und genutzt werden müssten. Bundesumweltminister Schneider ergänzte, dass Hitzeschutz auch eine soziale Komponente habe und die Natur durch CO2-Reduktion, mehr Bäume und Grünflächen helfen könne. Die WHO hat einen aktualisierten Leitfaden mit verbesserten Hitzewarnsystemen und Risikokommunikation veröffentlicht.














