„Wie auf Steroiden“ – Im Westjordanland eskaliert die Siedler-Gewalt 20.03.2026

Seit Beginn des Iran-Krieges hat die Gewalt radikaler jüdischer Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland drastisch zugenommen, was von Kritikern als „rechtsfreier Raum“ bezeichnet wird. Ein Vorfall in Kusra, bei dem zwei israelische Aktivistinnen, Yael Levkovitz und Adi Cohen, von bewaffneten jungen Siedlern brutal angegriffen wurden, verdeutlicht die Eskalation. Levkovitz und Cohen, die Palästinenser schützen wollten, erlitten schwere Verletzungen, obwohl Videoaufnahmen und Zeugen existieren. Die israelische Polizei hat die mutmaßlichen Täter festgenommen, aber nach einer Woche wieder freigelassen, da die Beweise angeblich nicht ausreichten. Menschenrechtsorganisationen wie Jesch Din berichten, dass über 93 Prozent der Ermittlungen zu solchen Straftaten eingestellt werden, was auf eine mangelnde Strafverfolgung hindeutet, insbesondere angesichts der politischen Verantwortung von Rechtsextremen wie Innenminister Itamar Ben Gvir und Finanzminister Bezalel Smotrich. Seit Kriegsbeginn wurden sechs Palästinenser getötet und Dutzende verletzt, während Bewohner von Kusra von ständigen Schikanen, Vertreibungsversuchen und der Untätigkeit der Behörden berichten.














