Wie das Steuerrecht Vermögende schützt und den Mittelstand belastet 11.02.2026

Das deutsche Steuerrecht wird kritisiert, da es Vermögenseinkommen massiv privilegiert und die Mittelschicht überproportional belastet. Mit einer Steuer- und Abgabenlast von 47,9 Prozent auf Arbeitseinkommen liegt Deutschland an zweiter Stelle der OECD-Staaten. Steuerliche Privilegien wie die Spekulationsfrist für Grundbesitz, die nach zehn Jahren steuerfreien Verkauf ermöglicht, begünstigen Vermögensaufbau ohne Risiko und behindern Investitionen in wachstumsfördernde Bereiche. Dies führt zu einer Fehlallokation von Kapital, steigenden Immobilienpreisen und erschwert den Immobilienerwerb für die Mittelschicht. Auch bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer werden Betriebsvermögen stark privilegiert, was zu Ungerechtigkeit und Effizienzproblemen führt. Eine Reform ist überfällig, um faire Lastenverteilung und wirtschaftliches Wachstum zu fördern.














