Wie der staatliche Wohnungsmarkt in der Schweiz wächst 07.06.2026

Schweizer Städte verstärken ihre Bemühungen auf dem Wohnungsmarkt, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern, sehen sich jedoch mit Hindernissen konfrontiert. Basel plant den Kauf von 600 Wohnungen für einen dreistelligen Millionenbetrag, um die Verfügbarkeit von günstigem Wohnraum zu erhöhen, mit dem Ziel, den Anteil bis 2050 auf 25 Prozent zu steigern, und beabsichtigt, die Wohnungen an Genossenschaften weiterzugeben. Zürich verwaltet bereits über 10.000 Wohnungen und strebt eine Erhöhung des Anteils gemeinnütziger Wohnungen auf 33 Prozent bis 2050 an, während Winterthur die jährliche Schaffung von 120 gemeinnützigen Wohnungen plant. Lausanne hat seit 2020 fünfzehnmal von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht, um über 700 Wohnungen zu erwerben, die ebenfalls an Genossenschaften übergeben werden sollen, obwohl diese Massnahmen Kritik hervorrufen, da die Renovierung und der Bau neuer Wohnungen oft unzureichend sind. Luzern erwägt ähnliche Massnahmen, darunter die Einführung eines Vorkaufsrechts und die Schaffung einer Wohnraumstiftung.














