Wie die CIA versucht, Regime zu stürzen 08.03.2026

Der US-Auslandsgeheimdienst CIA spielt eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung geopolitischer Interessen der USA und versucht wiederholt, unliebsame Regime zu stürzen, wie Beispiele von Guatemala 1953 bis zur Finanzierung von Widerstandsgruppen in Syrien zeigen. Geheimdienstexperte Adrian Hänni erklärt, dass die Bewaffnung und Ausbildung von paramilitärischen Gruppen in Nachbarländern ein traditionelles Werkzeug der CIA für "Regime-Change"-Operationen sei, hält jedoch aktuelle Berichte über eine solche Unterstützung irakischer Kurden gegen Iran für reine Spekulationen, da diese nicht verifizierbar seien. Hänni betont, dass die Realität der Geheimdienstarbeit oft trivialer sei als Hollywood-Darstellungen und die CIA kein unkontrollierbarer "Elefant" sei, sondern bürokratische Einheiten, die Berichte schreiben und Urlaubsanträge stellen. Er weist auf gescheiterte CIA-Operationen wie die Mordanschläge auf Fidel Castro in den 1960er Jahren und die häufigen "Blowbacks" hin, bei denen Operationen eher zur Destabilisierung von Regionen führten, anstatt Demokratie oder Stabilität zu bringen, oft aufgrund kurzfristiger Überlegungen statt langfristiger Planung.














