Wie die ORF-Chef-Wahl wirklich ablief 12.06.2026

Die Wahl zum neuen ORF-Generaldirektor, bei der Clemens Pig mit 21 von 35 Stimmen gekürt wurde, war von extrem hitzigen Debatten und Drohungen mit Klagen geprägt und dauerte über 15 Stunden. Peter Westenthaler (FPÖ) bezeichnete die Sitzung als von "Nazi-Methoden" geprägt und verglich einen ÖVP-Stiftungsrat mit einem "Wut-Chihuahua", woraufhin es zu gegenseitigen Beleidigungen ("Putz dich") kam. Trotz der Drohungen von Westenthaler und dem Land Burgenland mit Klagen, erhielt der von der ÖVP favorisierte Pig mehr Stimmen aus dem SPÖ-Lager als aus dem eigenen. Andere Kandidaten wie Johannes Larcher und Markus Breitenecker erhielten deutlich weniger Stimmen. Die Wahl spiegelte offenbar eine Einigung zwischen ÖVP und SPÖ wider, die nun jedoch durch interne Abweichler und mögliche Klagen der FPÖ auf wackelt.














