Wie die Revolutionsgarden vorgehenInside Iran: „Die Machtstruktur hat ersten Schock überwunden“ 17.03.2026

Achtzehn Tage nach Beginn der Militäraktion „Epic Fury“ durch die USA und Israel am 28. Februar 2026 hat sich die Lage im Nahen Osten anders entwickelt als erwartet. Trotz der Tötung des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei und anderer Führungspersönlichkeiten zu Beginn des Konflikts hat die iranische Machtstruktur den ersten Schock überwunden und die Revolutionsgarden setzen ihren Kampf fort. Diese agieren dezentral und gut vernetzt, auch nach der angeblichen Tötung von Ali Laridschani, Chef des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, und Gholamreza Soleimani, Leiter der Basij-Miliz. Der Iran hat über 300 Raketen- und Drohnenangriffe auf Nachbarstaaten und Israel durchgeführt, was zu Opfern und Sachschäden führte. Die Revolutionsgarden kontrollieren nicht nur militärische, sondern auch wirtschaftliche und ideologische Strukturen, was einen schnellen Machtverlust unwahrscheinlich macht. Ein vollständiger Kollaps des iranischen Systems wird als unwahrscheinlicher eingeschätzt als eine Fortsetzung des Krieges.














