Wie geschwächt ist Giorgia Meloni durch das Justizreform-Fiasko? 26.03.2026

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sieht sich nach dem Scheitern ihrer Justizreform geschwächt, hat aber weiterhin gute Chancen auf eine zweite Amtszeit bis 2027, da starke Konkurrenz fehlt. Ihre Partei, die Brüder Italiens, führt stabil in den Umfragen mit 30 Prozent Zustimmung, und ihre persönlichen Beliebtheitswerte sind noch höher. Trotz der Niederlage bei der Justizreform wird von ihr erwartet, dass sie ihre Amtszeit erfüllt und die Legislaturperiode bis Herbst 2027 fortführt, anstatt Neuwahlen anzustreben. Es wird ihr geraten, sich von weiteren großen Reformen wie der Wahlrechtsreform abzusprechen und sich stattdessen auf die Bewältigung wirtschaftlicher Herausforderungen zu konzentrieren, wie die Ankurbelung der Wirtschaft durch Steuererleichterungen und Bürokratieabbau. In der Außen- und Sicherheitspolitik hat Meloni bereits Erfolge erzielt und Italien als respektierten Partner etabliert.














