Wie Landesregierungen Beschaffungsportale schließen und Nigerians den Zugang zur Überwachung von Projekten im Wert von mehreren Milliarden Naira verweigern 05.07.2026

Eine Untersuchung von SaharaReporters deckt auf, dass mehrere nigerianische Landesregierungen ihre Portale nach dem Open Contracting Data Standard (OCDS) abgeschaltet oder vernachlässigt haben, was die öffentliche Aufsicht über Projekte im Wert von mehreren Milliarden Naira behindert. Diese Portale sollten durch das von der Weltbank finanzierte Programm „States Fiscal Transparency, Accountability, and Sustainability“ (SFTAS) Transparenz fördern, welches 750 Millionen US-Dollar bereitstellte, um die fiskalische Rechenschaftspflicht zu stärken. Trotz erheblicher Kapitalausgaben – wie etwa 394 Milliarden Naira im Bundesstaat Oyo und 122 Milliarden Naira im Bundesstaat Ondo für das Jahr 2025 – sind die Portale in Bundesstaaten wie Oyo, Ondo, Kwara, Imo, Nasarawa, Plateau und Edo derzeit nicht funktionsfähig oder unzugänglich. Dieser Mangel an Daten verhindert, dass Bürger die Auftragsvergaben, die erfolgreichen Bieter und die Beschaffungsprozesse überwachen können. Solche Versäumnisse untergraben die Regierungsführung, insbesondere nach Vorfällen wie im Bundesstaat Ebonyi, wo ein Auftrag im Wert von 1,4 Milliarden Naira nur wenige Tage nach der offiziellen Registrierung eines Unternehmens vergeben wurde.















