Wieder Epstein-Schlagzeilen - aber wer schaut auf die Opfer? 26.02.2026

Die Durchsuchung der Epstein-Files durch internationale Recherchenetzwerke, darunter das ZDF, enthüllt täglich neue Details über das weltweite Netzwerk des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Die rund drei Millionen Dokumente, Videos und Bilder beleuchten nicht nur Epsteins geschäftliche Interessen, wie im Fall von Prinz Andrew, sondern auch seine Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten wie den Clintons, die nun vor dem US-Kongress aussagen. Besorgniserregend ist, dass trotz Bemühungen des US-Justizministeriums sensible Opferdaten in den Files veröffentlicht wurden, was die Identifizierung von Opfern ermöglichte. Die Journalistin Julie K. Brown deckte auf, dass Epstein gezielt junge Mädchen aus sozial schwachen Verhältnissen und mit Vorerfahrungen von Missbrauch auswählte. Die Veröffentlichung der Files wirft die dringende Frage auf, was mit den Opfern geschah und erinnert daran, dass sexualisierte Gewalt, auch in Deutschland, ein weit verbreitetes Problem ist, das oft im nahen Umfeld stattfindet und die Betroffenen lebenslang prägt.














