Wien reduziert ab 2028 die Gruppengrößen in Kindergärten 19.06.2026

Wien plant ab 2028 eine schrittweise Reduzierung der Gruppengrößen in Kindergärten um bis zu drei Kinder, um auf Personalmangel und hohe Belastungen zu reagieren, wie eine Umfrage unter 2500 Fachkräften ergab. Bildungsstadträtin Bettina Emmerling kündigte zudem die Auflösung von "Sprachclustern" an, sodass der Anteil einer nicht-deutschen Erstsprache zukünftig maximal ein Fünftel betragen darf, was eine Durchmischung der Kinder fördert und Deutschförderung stärkt. Diese Reform beinhaltet auch verpflichtende Entwicklungsgespräche für Eltern und eine "Konzeptionswoche" für das Personal, während die Maßnahmen auf die bevorstehende Einführung des zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres 2027 abgestimmt sind. Oppositionsparteien kritisieren die Ankündigungen als zu spät und unzureichend, insbesondere angesichts des bestehenden Personalmangels.















