Wiener Kult-Kapitän muss sich von Fährbetrieb verabschieden 17.06.2026

Kapitän Franz Scheriau, bekannt für seinen Fährbetrieb auf der Donau in Wien, muss seinen Dienst am 30. Juni einstellen, da die viadonau seinen Pachtvertrag für die Anlegestelle auf der Donauinsel nicht verlängert. Jahrzehntelange Streitigkeiten mit Behörden, darunter die MA 45, die eine Herstellung des ordnungsgemäßen Zustands und das Nachliefern ausstehender Bewilligungen forderte, sowie das Scheitern von Vertragsverhandlungen mit dem Hafen Wien für das rechte Donauufer, haben zu dieser Entscheidung geführt. Scheriau, dessen eigene Schiffe kürzlich gesunken sind und dessen Bergung 30.000 Euro kosten soll, befürchtet nun, dass auch sein Liegeplatz am rechten Ufer wegfallen könnte, was seine gesamte Existenz bedroht.

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