„Wir brauchen diese Zölle schnell“: Experte fordert von Merz-Regierung Ausgleichszölle gegen China 09.03.2026

Der Handelsexperte Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln fordert von der Bundesregierung unter Friedrich Merz die schnelle Einführung von Ausgleichszöllen gegen China. Diese Maßnahme soll Wettbewerbsverzerrungen ausgleichen, die durch Chinas staatliche Subventionen und Industriepolitik entstehen und deutschen sowie europäischen Unternehmen Nachteile verschaffen. Matthes betont, dass Ausgleichszölle nicht protektionistisch seien, sondern dazu dienen, unfaire Preisvorteile chinesischer Unternehmen auszugleichen und faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Die EU hat bereits im Jahr 2024 Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos zwischen 7,8 und 35,3 Prozent eingeführt, da chinesische Hersteller von staatlichen Subventionen profitieren. Diese Maßnahmen haben zu politischen Spannungen und Gegenreaktionen Chinas geführt, während Experten vor einer Eskalation des Handelsstreits warnen und neue Handelsabkommen oder Mindestpreisregelungen als mögliche langfristige Lösungen vorschlagen.














