„Wir brauchen keine Brandmauer, sondern eine Firewall gegen die AfD“ 13.03.2026

Der ehemalige Brandenburger Verfassungsschutzchef Jörg Müller plädiert für eine „Firewall“ anstelle einer „Brandmauer“ im Umgang mit der AfD, um flexibel auf gefährliche Strukturen reagieren zu können, ohne die Kommunikation gänzlich abzubrechen. Er betont die Notwendigkeit, extremistische Positionen klar abzulehnen und Koalitionen mit der AfD auf allen Ebenen zu verhindern, gleichzeitig aber den Dialog mit Wählern und Politikern zu suchen. Müller warnt vor einer möglichen absoluten Mehrheit der AfD in Brandenburg bis 2029, insbesondere durch die Abwanderung von Wählern des BSW, und sieht eine unterschätzte Gefahr in einer möglichen Koalition zwischen AfD und BSW. Er beschreibt die AfD als eine sich stetig rechtsextremistisch entwickelnde Partei, die in Ostdeutschland bereits eine rechtsextremistische Volkspartei sei. Ein Verbotsverfahren hält er für schwierig umsetzbar und nicht zielführend, da es das Problem der Ideologie und der Wähler nicht löse. Müller mahnt zur Präzision bei Vergleichen und betont, dass die AfD zwar rechtsextremistisch sei, aber keine NSDAP.














