Wirbel um Social-Media-Liebe zwischen Marterbauer und "Falter" 11.06.2026

Bundesfinanzminister Markus Marterbauer löste nach seiner Budgetrede auf Social Media eine Kontroverse aus. Auslöser war ein Tweet des "Falter"-Chefredakteurs Florian Klenk, der Marterbauers Rede als "Wohltat" und "kluge politische Rede" lobte, was sich deutlich von seinen Vorgängern abhebe. Marterbauer bedankte sich umgehend für die positiven Worte. Diese direkte Interaktion und das offenbar enge Verhältnis zwischen dem Minister und dem Chefredakteur riefen Kritik von verschiedenen Seiten hervor, darunter Agenda-Austria-Chef Franz Schellhorn, der ironisch von "kühlem, distanziertem Journalismus" sprach. Weitere Nutzer stellten auf Plattformen wie X das Verhältnis zwischen dem "Falter" und der SPÖ sowie dem Finanzministerium in Frage, indem sie auf mögliche Abhängigkeiten durch staatliche Inserate verwiesen. Marterbauer postete zudem eine positive Kolumne von "Falter"-Herausgeber Armin Thurnher, der seine Freude über die Erwähnung als "wohlverdient" bezeichnete.















