Wirtschaft: 17 Filialen und 100 Jobs bei Hervis weg 11.06.2026

Der österreichische Sporthandelskonzern Hervis, der Anfang des Jahres vom Handelskonzern Spar an die deutschen Investoren Sven Voth und Udo Schloemer verkauft wurde, schließt bis Ende 2026 insgesamt 17 Filialen. Diese Schließungen, die schrittweise und unter Einhaltung von Kündigungsfristen erfolgen, betreffen laut dem Unternehmen ertragschwache Standorte in ganz Österreich, darunter Filialen in Wien, Salzburg, Kitzbühel und Linz. Rund hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren dadurch ihren Arbeitsplatz. Ein Sozialplan und ein Härtefonds wurden in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft ausgearbeitet, um die betroffenen Angestellten zu unterstützen. Ziel der Restrukturierungsmaßnahmen, die von der neuen Eigentümerin Quantum Investment Holding GmbH, an der Voth und Schloemer jeweils 50 Prozent halten, vorangetrieben werden, ist die Neuausrichtung von Hervis an zukünftige Markt- und Kundenanforderungen.














