Wirtschaftsministerin: Reiche fordert Erkundung deutscher Gasvorkommen und setzt auf Ukraine als Biogas-Lieferant 28.02.2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant, die Verfügbarkeit von „grünen Brennstoffen“ für das geplante Heizungsgesetz durch Importe aus der Ukraine zu sichern und gleichzeitig die Erkundung deutscher Gasvorkommen zu fördern. Sie widerspricht der Kritik, dass Biogas knapp und teuer sei, und betont, dass bei Nachfrage ein Markt entstehen werde. Die Ukraine biete signifikante Mengen an Biomethan an, sobald regulatorische Hürden auf ukrainischer und EU-Seite überwunden seien. Das reformierte Heizungsgesetz erlaubt ab Januar 2029 den Einbau von Öl- und Gasheizungen, die jedoch mit einem wachsenden Anteil klimafreundlicher Kraftstoffe wie Biomethan betrieben werden müssen. Reiche verteidigt das Gesetz als Anreiz für Verbraucher, sich für moderne Heizsysteme zu entscheiden, und betont, dass Mieter am stärksten von der Beibehaltung alter, ineffizienter Geräte betroffen seien. Sie schlägt vor, die Förderung heimischen Gases zu prüfen und die Exploration deutscher Gasreserven, ähnlich wie bei den Niederlanden in der Nordsee, zu ermöglichen, wobei eine sensible Abwägung zwischen Umwelt- und Versorgungsinteressen notwendig sei.














