Das Bundeswirtschaftsministerium hat nach Medienberichten die E-Mail-Konten mehrerer Beamter durchsuchen lassen, um die Quelle von Leaks zu vertraulichen Gesetzentwürfen zu identifizieren. Auslöser waren Berichte über Details zu einem Arbeitsentwurf für das "Netzpaket" vom 30. Januar und einem frühen Entwurf der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes vom 22. Januar, der als "Verschlusssache" gekennzeichnet war. Die Durchsuchungen, über die Ministerin Katherina Reiche informiert war, ergaben laut Bericht keine Funde, und die betroffenen Beamten wurden nachträglich informiert. Das Ministerium betonte die Wichtigkeit des Schutzes interner Informationen für eine funktionierende Verwaltung und die Glaubwürdigkeit von Ministerien.