Wirtschaftswachstum halbiert: DIW-Experten warnen vor Rezession 10.06.2026

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2026 von einem Prozent auf 0,5 Prozent halbiert. Hauptursache ist der Iran-Krieg, der durch massiv steigende Öl- und Gaspreise die Kaufkraft der Verbraucher schwächt. Experten warnen, dass Deutschland im zweiten und dritten Quartal in eine technische Rezession rutschen könnte, bevor sich die Lage zum Jahresende stabilisiert. Für 2027 wird ein Wachstum von 0,8 Prozent erwartet. Laut Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik verhindern derzeit nur öffentliche Investitionen aus Sondervermögen und Verteidigungsausgaben einen totalen Schrumpfungsprozess. DIW-Chef Marcel Fratzscher fordert zudem eine Energiekostenpauschale für einkommensschwache Haushalte, lehnt jedoch Tankrabatte ab. Kritiker bemängeln zudem, dass Mittel aus dem 500-Milliarden-Sondervermögen oft zur Deckung von Haushaltslöchern statt für Innovationen genutzt werden.















