Wirtschaftsweise Grimm warnt vor "Energieschock" 03.03.2026

Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt vor einem neuen Energieschock für Deutschland aufgrund der Eskalation im Nahen Osten, insbesondere durch die mögliche Sperrung der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Öltransporte erfolgen. Steigende Ölpreise über 100 Dollar und Gaspreise über 40 Euro könnten die Inflation und energieintensive Branchen wie Chemie, Stahl, Glas und Papier stark belasten, die sich noch von früheren Preissprüngen erholen. Dies birgt für Europa steigende Energiekosten, wachsende Inflationsrisiken und Investitionsunsicherheit, weshalb Grimm eine widerstandsfähigere Energieversorgung durch diversifizierte Lieferketten, gefüllte Speicher, koordinierte Beschaffung und beschleunigten Ausbau eigener Kapazitäten fordert und auf eine längere Phase erhöhter Unsicherheit hinweist. EZB-Chefvolkswirt Philip Lane bestätigt, dass ein längerer Krieg die Inflation in der Euro-Zone anheizen und die Wirtschaft ausbremsen kann.















