Wirtschaftsweise verteidigt Sozialstaat-Kürzungen: „Rente ab 63 und Mütterrente müsste man in Frage stellen“ 08.02.2026

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm verteidigt die vom CDU-nahen Wirtschaftsrat vorgeschlagenen Kürzungen im deutschen Sozialstaat, obwohl die Bundesregierung diese jüngst ablehnte. Laut einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Ende 2025 machen Sozialleistungen in Deutschland mit 40,6 Prozent der Staatsausgaben den höchsten Anteil in Europa aus, verglichen mit dem EU-Durchschnitt von 38,9 Prozent. Der Wirtschaftsrat forderte am 1. Februar unter anderem die Kürzung des Arbeitslosengeldes auf ein Jahr, die Abschaffung der Rente ab 63 und der Mütterrente sowie eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. Grimm sieht diese Vorschläge als "in die richtige Richtung" gehend, um die Abgabenlast zu senken, und kritisiert die sofortige Skandalisierung.














