WKO-Sparwelle trifft auch Niederösterreich 04.06.2026

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) plant österreichweit einen Sparkurs von bis zu 100 Millionen Euro zur Entlastung von Unternehmen, der auch Arbeitsplätze betrifft, indem rund 200 von 800 Stellen in der Bundeskammer wegfallen. Konkret in Niederösterreich strebt die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) Einsparungen von 13 Millionen Euro bis 2030 an, primär durch eine Senkung von Sach- und Personalkosten um 15 Prozent, wobei Kündigungen ausgeschlossen sind und stattdessen Stellen nicht nachbesetzt werden. Eine wesentliche Maßnahme ist die Senkung der Kammerumlage 2 um 25 Prozent bis 2030, die insbesondere Arbeitgeber betrifft. Die WKNÖ-Struktur mit sieben Sparten und 69 Fachgruppen bleibt erhalten, während Rücklagen für Investitionen wie die Sanierung des WIFI-Hauptgebäudes in St. Pölten verwendet werden.



















