WKStA erhebt weitere Anklage gegen René Benko 12.06.2026

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat zum wiederholten Male Anklage gegen den in U-Haft sitzenden Signa-Gründer René Benko erhoben. Konkret wirft die WKStA Benko schweren Betrug und betrügerische Krida vor und hat eine entsprechende Anklageschrift beim Landesgericht Innsbruck eingebracht. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig. Benko soll gegenüber einem Investor oder Vertretern einer Familienstiftung eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und eine Privatstiftung um rund 3,3 Millionen Euro geschädigt haben, indem er die Rückforderung weiterer 1,7 Millionen Euro verhinderte. Zudem soll er im Rahmen der Signa-Insolvenzen ein Jagdgewehr im Wert von 80.000 Euro verborgen haben, um Gläubigerforderungen zu schmälern. Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.















