WM 2026: Es geht um eine rechtsextreme Geste: Wirbel um WM-Schiri nach Deutschland-Spiel 15.06.2026

Nach dem WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao (7:1) steht der australische Video-Schiedsrichter Shaun Evans (38) im Mittelpunkt einer Kontroverse. Während einer TV-Übertragung formte Evans im Video-Raum eine Geste mit Daumen und Zeigefinger, die in sozialen Medien als mögliches Zeichen für "White Power" interpretiert wird. Dieses Symbol, bei dem die Finger ein "W" und ein "P" darstellen sollen, wird von rechtsextremen Gruppen genutzt. Das Antidiskriminierungsnetzwerk Fare übte scharfe Kritik und forderte Konsequenzen, da Evans nicht weiter bei der WM 2026 eingesetzt werden dürfe. Die FIFA hat den Vorfall zur Kenntnis genommen und soll Ermittlungen eingeleitet haben, eine offizielle Stellungnahme steht jedoch aus. Die Geste kann auch als positives "Okay"-Zeichen oder als Teil eines Spiels interpretiert werden.














