Wüstentief erreicht Deutschland – doch hat statt Wärme seltenen Blutschnee im Gepäck 05.02.2026

Ein seltenes Tiefdruckgebiet über Nordafrika, das am 5. Februar 2026 Deutschland erreicht, könnte zu ungewöhnlichen winterlichen Bedingungen führen. Dieses Tiefdruckgebiet, das sich im Föhn des Atlasgebirges bildet, transportiert große Mengen Saharastaub nach Europa. In Deutschland, insbesondere nördlich von Berlin in Regionen wie Sachsen, Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie den Alpen, kann dieser Staub den erwarteten Schneefall rot oder bräunlich färben, ein Phänomen, das als Blutschnee bekannt ist. Meteorologen betonen die Seltenheit dieses winterlichen Ereignisses, da Saharastaub im Sommer häufiger vorkommt. Die Staubpartikel können als Kristallisationskerne dienen und potenziell zu stärkeren Schneefällen führen, wobei der Staub selbst als ungefährlich gilt und lediglich ein außergewöhnliches Naturschauspiel darstellt.














