Xi Jinping besucht Nordkorea – Putin setzt China unter Druck 09.06.2026

Der chinesische Präsident Xi Jinping reiste zu seinem ersten Auslandsaufenthalt im Jahr 2026 nach Nordkorea, um eine scheinbar unerschütterliche Allianz mit dem Regime von Kim Jong Un zu inszenieren. Hinter der Fassade der Freundschaft verbirgt sich jedoch eine strategische Belastung für China, da Nordkorea unter dem Einfluss von Wladimir Putin zunehmend an Unabhängigkeit gewinnt. Putins Krieg in der Ukraine hat die Machtverhältnisse in Ostasien verschoben, da Russland dringend benötigte Munition und militärische Unterstützung von Nordkorea erhält und im Gegenzug Öl und Devisen liefert. Dies verschafft Kim Jong Un einen strategischen Spielraum, den China stets zu verhindern suchte, da ein autonom agierendes, atomar bewaffnetes Nordkorea ein Sicherheitsproblem darstellt und Xis Anspruch auf regionale Ordnungsmacht untergräbt. Nordkorea demonstriert seine Eigenständigkeit, etwa durch die Veröffentlichung von Bildern einer Urananreicherungsanlage kurz vor Xis Ankunft, was zeigt, dass Peking zunehmend an Einfluss verliert und vor einem Dilemma steht: Druck auf Kim ausüben und ihn weiter in Moskaus Arme treiben oder seinen Einfluss akzeptieren.















