Die Geschichte des teilautonomen Fahrens reicht über 100 Jahre zurück, lange bevor heutige Robotaxis wie die von Tesla in Austin oder Waymo in verschiedenen US-Städten Realität wurden. Bereits 1921 experimentierte Richard E. Vaugh auf dem McCook Field in Ohio mit funkgesteuerten Fahrzeugen, die im Oktober desselben Jahres öffentlich auf der Main Street in Dayton vorgeführt wurden. Vier Jahre später, 1925, demonstrierte die Houdina Radio Control Company in New York ferngesteuerte Limousinen, die jedoch bei einer Demonstration in der Fifth Avenue kollidierten. Maurice J. Francill zeigte 1928 in Cincinnati drei ferngesteuerte Ford-Autos, wobei er insgesamt 5,9 Kilogramm Funkgeräte für die Steuerung von Lichtern, Zündung und Motor einsetzte. Spätere Entwicklungen, wie die von General Motors in den 1930er Jahren konzipierten Leiterbahnen unter der Straße und die Tests des Transport and Road Research Laboratory im Vereinigten Königreich ab 1961 mit einem Citroën DS 19, markierten weitere Meilensteine auf dem Weg zur autonomen Mobilität.