Zahlreiche Anbieter streichen Kreuzfahrten: Experte spricht von „deutlich erhöhtem Gefährdungspotenzial“ 13.03.2026

Aufgrund der Eskalation im Iran und des anhaltenden Raketen- und Drohnenbeschusses sagen zahlreiche Reedereien ihre Orient-Kreuzfahrten ab. Mirko Jacubowski vom Krisenmanagement-System A3M Global Monitoring bezeichnet das Gefährdungspotenzial für den Schiffsverkehr im Persischen Golf und im Golf von Oman als „deutlich erhöht“, insbesondere wegen der möglichen Sperrung und Verminung der Straße von Hormus. Die griechische Reederei Celestyal Cruises hat als erste eine Mittelmeer-Kreuzfahrt abgesagt, die für den 20. und 23. März geplant war und deren Schiffe nun in Dubai festsitzen. Auch MSC und TUI mit der Mein Schiff Flotte streichen Reisen, wobei die Mein Schiff 4 und 5 Fahrten am 12. und 23. März betroffen sind. Jacubowski erklärt, dass Reedereien bei solchen „unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen“ kostenlose Stornierungen anbieten müssen, und dass Häfen an der Arabischen Halbinsel solange nicht angelaufen werden, wie Reisewarnungen bestehen und die militärische Lage angespannt ist.















